Training für Atemschutzgeräteträger

Jeder Einsatz unter Atemschutz stellt eine besondere körperliche Belastung für die Einsatzkräfte dar.

Neben theoretischen und praktischen Kenntnissen wird auch ein gewisses Maß an körperlicher Fitness abverlangt. Im Einsatz wird bis zu ca. 50 kg an Zusatzausrüstung mitgeführt und der Flüssigkeitsverlust ist durch die spezielle Schutzkleidung und die einwirkende Wärmestrahlung sehr hoch.

Deshalb trafen sich unsere Atemschutzgeräteträger zu einem Zwischenübungsdienst. Auf dem Plan standen die einsatztaktischen Grundlagen im Atemschutzeinsatz. Darüber hinaus wurde sich mit der Zusatzausrüstung für Atemschutzgeräteträger beschäftigt und die Kommunikation untereinander über Sprechfunk trainiert. Denn durch die angelegte Atemschutzmaske und Flammschutzhaube wird nicht nur das Sehfeld eingeschränkt, sondern auch die Verständigung untereinander.

Bei einer körperlichen Ausdauerübung wurde gemeinsam in vollständiger Einsatzkleidung und Atemschutzgerät auf dem Rücken durch den Wald bis zum Meerhartturm marschiert.

Übungsdienst Juli

Zusammen mit den Kameraden der Einheit Strombach/ Lobscheid übten wir den Ernstfall.

In einem Übungsobjekt am alten Bahnhof in Niederseßmar war es zu einem Gebäudebrand gekommen. Mehrere Personen konnten das Gebäude nicht mehr rechtzeitig verlassen und mussten von

mehreren Atemschutztrupps aus ihrer bedrohlichen Lage gerettet werden. Wir unterstützten die zuerst eingetroffene Einheit Strombach/ Lobscheid bei den bereits eingeleiteten Maßnahmen. Es wurden mehrere Atemschutzgeräteträger der Löschgruppe Dieringhausen bereitgestellt und zum Einsatz gebracht. Außerdem wurde eine Löschwasserversorgung mit dem Löschgruppenfahrzeug aus der nahe gelegenen Agger aufgebaut. Die Zusammenarbeit der beiden Löschgruppen hat hervorragend funktioniert. Die Übung endete mit einem gemeinsamen Abschluss Gespräch zur durchgeführten Übung.